Verhaltenstherapie

Gedanken und Verhaltensweisen sind wie Wege im Wald. 

Alles, was wir oft denken, fühlen oder tun, wird mit der Zeit zu einem breiten Trampelpfad. Das Gehirn spart Energie und nimmt automatisch den bekannten Weg - selbst wenn er eigentlich ungünstig ist. 

Zum Beispiel: 

  • "Ich schaffe das eh nicht." 
  • Rückzug bei Stress. 
  • Grübeln. 
  • Konflikten ausweichen. 

Diese Wege entstehen oft nicht absichtlich. Sie wurden einfach sehr oft benutzt. 

Verhaltenstherpie bedeutet dann: 

  • zuerst die alten Wege überhaupt zu erkennen, 
  • dann bewusst neue kleine Pfade auszuprobieren, 
  • und sie immer wieder zu gehen. 

Am Anfang ist der neue Weg mühsam: 

  • überwuchert, 
  • ungewohnt, 
  • man verirrt sich leicht, 
  • der alte Weg wirkt viel einfacher. 

Aber mit Wiederholung wird der neue Pfad breiter und natürlicher. Gleichzeitig wächst der alte Weg langsam zu, weil er seltener benutzt wird. 

Das Schöne an der Metapher ist: Sie erklärt, warum Veränderung anfangs anstrengend ist - nicht weil jemand "unfähig" ist, sondern weil das Gehirn Gewohnheit liebt. Verhaltenstherapie arbeitet genau mit diesem Lernprinzip. 

 

Erreichbarkeit

Telefonsprechstunde Dienstag und Donnerstag von 12:00 - 12:50 Uhr 

Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen zu freien Kapazitäten, neuen Angeboten und wichtigen Hinweisen finden sie hier.

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